Malediven

Malediven für Budgetreisende? Ja, das geht! Wir zeigen, was es zu beachten gilt.

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Allgemein

Nun die brennende Frage, was kostet denn so eine Reise zu den Malediven? Mit rund 100.- CHF/ Tag als Paar, hatten wir ein kleines Stück vom Paradies. Hier die Aufteilungen:

Übernachtung

Mit Abstand die grössten Ausgaben sind die Übernachtungen, die aber jeweils das Frühstück inkludiert haben, das lohnt sich. Es gibt auch immer wieder Halb- und Vollpension Angebote, von welchen wir aber abraten, siehe unten Tipps. Während unserem Aufenthalt wurde weiterhin fleissig auf beiden Inseln gebaut, es gibt sogar in naher Zukunft Schlafsaals für rund 30.- CHF / Bett, bzw. Doppelzimmer für rund 50 CHF / Zimmer inkl. Frühstück. 

Essen

Einer der Vorteile auf den lokalen Inseln ist, man kann wählen in welches Restaurant man gehen möchte. Man findet Gerichte ab 5.- CHF, einen ganzen Fisch für 15.- CHF, Getränke wie Kaffee kriegt man ab 2.50 CHF. Zusätzlich gibt es diverse Shops, wo man auch die lokalen Früchte und internationale Artikel findet. Wir haben aber zuvor Fertigsuppen, Riegel usw. in Indien gekauft und importiert, damit wir am Mittag etwas eingespart haben. Alles in allem sind wir mit rund 30.- CHF pro Tag zu zweit mit gutem Essen durchgekommen.

 

Transport

Man kann zwischen lokalen Fähren, Speedbooten, privaten Booten und Wasserflugzeugen wählen. Wer das Glück hat, dass an einem der wenigen Tage eine lokale Fähre fahrt, sollte diese unbedingt nehmen, sehr günstig, jedoch langsame Fahrten. Die Speedboote werden privat betrieben und fahren je nach Insel (bei Rasdhoo und Ukulhas) täglich ab Male. mit rund 40-50.- CHF ein teurer Spass, der sich mit einem längeren Inselaufenthalt herunterbrechen lässt. Private Boote, sowie Wasserflugzeuge starten ab 250 - 500.- CHF.

Sightseeing

Das teuerste auf den Inseln sind mit Abstand die Touren. Ein Glück, konnten wir auf beiden Inseln direkt beim Strand schnorcheln gehen und mit etwas Glück hat man sogar dort Schildkröten, Haie und Manta Rochen gesehen. Wer dennoch auf eine Tour möchte, muss schnell 60.- CHF und mehr aus der Tasche ziehen. Tauchen ist im internationalen Vergleich ebenfalls etwas teurer, aber mit 150.- CHF für einen ganzen Tag inklusive Ausrüstung und Essen ein angemessener Preis.

Diverse

Wäsche waschen in den Hotels kann schnell Resortniveau erreichen, bei dem man 2.- CHF für ein T-Shirt bezahlen muss. Wir haben uns in der Insel auf die Suche gemacht und letztlich bei Einheimischen für eine Gegenleistung von 5.- CHF eine ganze Maschine gewaschen.

Budget Aufteilung

Einheimische

Die Einheimischen sind sehr freundlich und zuvorkommend und in keinem Moment aufdringlich. Auch in Male, der Hauptstadt, war alles mit preisen geregelt und wenig verhandelbar. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und konnten uns auf den Inseln frei bewegen, als wäre man in einem Resort. Englisch sprechen nicht alle, man findet dann aber letztlich mit der freundlichen und offenen Art jemanden, der dann übersetzt. Dadurch, dass wir direkt von Indien angereist sind, haben wir die angenehmen Art der Einheimischen sehr geschätzt.

Die Route ist sehr übersichtlich und wir letztlich drei Inseln bereist. Male ist der Ausgangspunkt, da es die Hauptverkehrsachse für nahezu fast alle internationalen Flüge ist. Während unserer Recherche wurde seitens dem Minister of Tourism klargestellt, dass der Flughafen Gan Island im Süden und der Flughafen Hanimaadhoo im Norden massiv ausgebaut werden. Dazu mehr in unserem Interview mit dem Minister of Tourism, über den zukünftigen Tourismus auf dem Paradies.

Male

Für viele ist diese Insel nur ein Transitstadt. Bei der Planung buchen wir eine Nacht in Male, damit wir die Fähre oder das Speedboat rechtzeitig erreichen können. Der Flug ist erst um 16.15 angekommen, was die Weiterfahrt verunmöglicht. Mit einer Fähre kommt man auf der östlichen Seite der Insel an. Die Hotels sind sehr teuer und für diesen Preis zwar sauber aber sehr klein. Es gibt internationale Restaurants, die eine ordentliche und sehr gute Küche vorweisen. In den Shops wird auch nochmals bewusst wieso: Man findet nahezu alles, was man für die Spitzenküche benötigt. Butter aus Deutschland, Müesli aus der Schweiz, Parmesan aus Italien usw. 

Die lokalen Fähren starten vom "Villingili Ferry Terminal" im Westen. Wir haben leider kein Glück, nach mehrfachen Anrufen zwischen den Gasthäusern wird klar, wir müssen auf ein Speedboat. Diese starten von den Terminals 5 und 6 im Norden der Insel. 

Rasdhoo Island

Nach rund 1.5 Stunden Fahrt kommen wir auf der ersten Inseln an. Wir werden direkt von unserem Hotel erwartet und das Gepäck wir in einer Art Wagen zum Hotel gebracht. Mit Überraschung stellen wir fest, dass unser gebuchtes Hotel, welches in der Mitte der Insel ist, umgebaut wird und wir direkt an den Strand versetzt werden. Das Rasdhoo Island Inn Beachfront, ist direkt an dem kurzen Strandstück von Rasdhoo Island.

 

Shops

Die Insel selber ist sehr übersichtlich. Es gibt mehrere kleine Shops mit lokalem Gemüse und Früchten, sowie den wichtigsten internationalen Produkten wie Quicksoup, Schokoriegel, Milch, alkoholfreiem Bier usw. 

Restaurant's

Auf der Insel sind 5 Restaurants zu finden, die alle mehr oder weniger die Küche Malediven's und internationale Küche ( Burger und Pommes, versch. Nudeln) anbieten. Die Qualität ist ok, aber nicht überragend, wer eine gute Küche sucht, sollte sich an die lokale Küche halten: Fisch und Curry.

Strand

Der Strand von Rasdhoo Island ist sehr kurz, aber schön. Leider schwemmt es täglich einen haufen Plastikabfall an, der täglich von unserem Hotel eingesammelt und entsorgt wird. Wer hier einen langen Strand sucht, ist fehl am Platz. Durch die wenigen Gäste ist der Strand meistens sehr leer und man kann diesen für sich geniessen. Neben dem Rasdhoo Beachfront Inn, gibt es nur ein weiteres Hotel, das direkt am Strand ist. Wer in mitten der Insel übernachtet, kann in wenigen Minuten an den Strand gehen und die Sonne, ohne reservierte Plätze geniessen. Uns persönlich hat der Strand sehr gut gefallen, auch wenn dieser nicht so gross ist. 

Touren

Wir haben zwei grössere Operator für Tauch und Schnorcheltrips gefunden. Beide sind preislch bei den Tauchexpeditionen 

Ukulhas

Routenbeschreibung

Preisniveau Malediven.PNG

Wir hatten Malediven eigentlich nie auf dem Plan. Als wir uns in Indien gar nicht gut gefühlt haben und die Flüge auf Skyscanner geprüft haben, ist uns aufgefallen, dass es günstige Flüge von Indien nach Male und wieder von der Insel zurück gibt in Richtung Südostasien.

Das war für uns der Startschuss zu prüfen, ob es auch für Budgetreisende eine Möglichkeit gibt, das Paradies zu einem angemessenen Preis zu bekommen. 

Vorab gilt folgendes zu erwähnen:

  • Seit 2008 wurden neben den Resortinseln, die lokalen Inseln für Touristen geöffnet. Bis dahin durften keine Touristen auf diese Inseln. Das hat einen ganz neuen Markt eröffnet, bei welchem Touristen nicht nur zu einem günstigeren Preis ein Stück vom Paradies bekommen, sondern auch einen Einblick in die einheimische Kultur kriegen. 

  • Die mehrheitlich muslimisch geprägte Kultur führt zu folgenden Konsequenzen: Kein Konsum und Verkauf von Alkohol auf den lokalen Inseln und die korrekte Bekleidung auf den Inseln. Ausnahmen sind die Strände, die gekennzeichnet sind, wo man ohne schlechtes gewissen im Bikini baden gehen kann.

Grenzübergang von Lumbini - Varanasi

Bilder Indien

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©2018 by Fabienne und Daniel